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Monats-Archive: November 2022

Quelle: W. Huber

Vortrag Basisdemokratie in der Basis?

Für den 11.11.22 konnten wir aus dem Kreisverband Berlin Tempelhof-Schöneberg einen kompetenten Referenten (Jurist und Sozialunternehmer) gewinnen, mit dem wir in die Diskussion zur Basisdemokratie in der Basis eintreten konnten.  

Nach einem ca. einstündigen Einführungsvortrag gab es ausführliche Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zur Diskussion.

Zunächst wurde im Vortrag die Kernthese „Verkleinern und Entschleunigen“ vertreten, postuliert von dem Psychologen Rainer Mausfeld. Er schlägt nämlich kleine Debattenräume vor, die auch innerhalb der Basis umgesetzt werden könnten, zum Kennenlernen und Diskutieren, wobei auch gleichzeitig die praktische Arbeit an der Basis gemeint ist und somit die Erwartung an Lösungen durch den Bundesvorstand nicht zu hoch gestellt werden sollten. Problem ist allerdings, dass mindestens zwei Drittel der Basismitglieder noch nicht so weit sind für diesen demokratischen Austausch. Angesprochen wurden auch die Thesen des Psychoanalytikers Hans-Joachim Maaz, der – mit dem Referenten seit Jahren in enger Zusammenarbeit verbunden – aus psychoanalytischer Sicht unserer politischen Führungselite ein sehr schlechtes Zeugnis ausstellt wie z.B. einen ausgeprägten Narzissmus.

Letztlich plädierte der Referent für eine positive, leibhaftige und persönliche Begegnung miteinander, also auch weniger digital.

Schließlich bleibt noch die Frage offen: „Gibt es für die Basis eine Zukunft, und wenn ja, welche?“

Den Vortrag hier anschauen! 

Quelle: Stadt Königs Wusterhausen, Huber

Offener Brief gegen deutsche Position im Ukraine Konflikt

Die Stadtverordnetenversammlung von Königs Wusterhausen bei Berlin hat sich in einem Offenen Brief konsequent gegen die Ukraine-, Russland- und Sanktionspolitik der Bundesregierung positioniert. So heißt es in dem Brief etwa: “Völlig anders als bei allen sonstigen Konflikten, gibt es seitens der Bundesregierung keinerlei wahrnehmbares Bemühen um Diplomatie. Allein Waffen und völlig entfesselte Sanktionsmaßnahmen sollen diesmal das alleinige Mittel der Wahl sein. (…) Die Länder, von denen wir abhängig sind, haben in der Regel ihr eigenes konträres ‚Wertesystem‘, oft führen sie seit Jahren Kriege gegen ihr eigenes oder andere Völker. Wollen wir also künftig mit all diesen Ländern im Kriegszustand sein?! (…) Alle weiteren Entwicklungen sind absehbar, ohne dass damit den Menschen in der Ukraine geholfen ist.“ Die Aktion ist wichtig und andere Städte sollten diesem Beispiel folgen. Wir dokumentieren den Text hier im Wortlaut. von Thomas Riedel (Nachdenkseiten)

Der Brief wurde auf den Nachdenkseiten veröffentlicht und ist unter diesem Link zu finden.

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